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Weizenernte 2019: erneut verheissungsvolle Qualität

Gemäss den gewichteten Resultaten der Schnelltests liegt die Qualität der Weizenernte 2019 auf einem ähnlichen Niveau wie letztes Jahr. Trotz der leicht tieferen Zelenywerte können die ersten Qualitätsergebnisse erneut als gut bezeichnet werden. Dies zeigen die im Auftrag von swiss granum durchgeführten Qualitätsanalysen.

Qualitätstests wurden mit Weizenproben von vier Hauptsorten pro Region durchgeführt. Die Proben stammen aus einem Versuchsnetz von 20 Sammelstellen. Runal (TOP), CH Claro (TOP) Arina (I) und Forel (I) werden seit mehr als sechs Jahren bewertet, CH Nara (TOP) seit fünf Jahren. Seit letztem Jahr ergänzt Hanswin (I) dieses Sortenspektrum. Im Auftrag von swiss granum führt die Fachschule Richemont die Analysen durch. Die Ergebnisse werden für fünf definierte Regionen bewertet und anhand des Flächenanteils gewichtet. Bevor endgültige Schlüsse über die Qualität der Ernte 2019 gezogen werden können, müssen die Ergebnisse der vollständigen Laboranalysen und der Backtests abgewartet werden.

Hektolitergewicht
Die Hektolitergewichte bleiben dieses Jahr hoch, mit einem identischen Durchschnitt wie im Vorjahr (83 kg/hl). Er ist um 1.6 Einheiten höher als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre (81.4 kg/hl). Die Resultate der untersuchten Sorten bewegen sich zwischen 79.1 kg/hl und 86.3 kg/hl. Hanswin erzielt dieses Jahr mit 84.3 kg/hl den besten Durchschnitt (2018: 84.1 kg/hl) und CH Claro mit 81.5 kg/hl (2018: 82.4 kg/hl) den schlechtesten.

Proteingehalt
Die Proteingehalte variieren zwischen 10.7% und 16.1%, d. h. sie liegen in einem ähnlichen Bereich wie letztes Jahr (10.6% bis 16.9%). Mit 13.9% bleibt der Durchschnitt im Vergleich mit den letzten drei Jahren konstant (2018: 14%; 2017: 13.9%; 2016: 14.1%). Runal (14.8%) weist das beste Resultat und Hanswin (12.5%) das schlechteste auf. Mit einem Durchschnitt von 14.9% (2018: 14.5%) werden die höchsten Proteingehalte wie bereits in den letzten Jahren in der Region 5 erzielt, gefolgt von der Region 6 mit 14.1% (2018: 14.2%). Die Regionen 2 und 4 liegen bei 13.2% und 13.9% (2018: 13.8% und 13.9%). Mit 12.9% weist die Region 1 den tiefsten Durchschnitt auf (2018: 13.2%).

Zeleny-Wert
Die Resultate bewegen sich zwischen 45 ml und 76 ml. Der Durchschnitt liegt bei 62.9 ml und ist somit um 4 Einheiten tiefer als derjenige von 2018 bzw. um 1.1 Einheiten tiefer als derjenige der letzten fünf Jahre. Mit 69.8 ml und 68.3 ml (2018: 71.9 ml und 70.3 ml) weisen CH Nara und Forel die höchsten Werte auf. Hanswin erzielt mit 54.5 ml (2018: 60.4 ml) ein schwaches Resultat. Die Region 5 erzielt mit 66 ml den besten Durchschnitt (2018: 69.9 ml). Die anderen Regionen liegen zwischen 60.1 ml und 65.8 ml (2018: 63.6 ml und 70.7 ml).

Fallzahl
Mit 333 s ist der Durchschnitt 2019 um 18 Einheiten tiefer als derjenige der letzten fünf Jahre. Die Resultate der untersuchten Sorten variieren zwischen 216 s und 412 s. Wie im Vorjahr erzielt CH Nara mit 379 s de

  Legende der 5 Regionen
  1 = Genferseebecken, vom Kanton Genf bis Lausanne
  2 = Gros de Vaud, Broye, Ufer des Neuenburgersees, Ajoie
  4 = Mittelland – Talzone, von Murten bis Brugg
  5 = Mittelland – Hügelzone, von Romont bis Zug
  6 = Basler Rheintal und Ostschweiz (Teile der Kantone ZH, SH, TG, SG).

 

 

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